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Männerschmuck? Warum nicht

Auch Männer tendieren immer mehr dazu, Schmuck zu tragen. Eine Tatsache, die ihnen eine Aura von Selbstbewusstsein und Freiheit von den gängigen Normen verleiht. In alten Zeiten war ein Ehering oder ein Siegelring mit dem Familienwappen - das Zeichen der Macht, für diejenigen Herren, die solche besaßen, absolut genug. Krawattennadeln und meist schlichte Manschettenknöpfe fügten einen Hauch von Wohlstand zum Auftreten hinzu. Doch Zeiten ändern sich. Auch Männer wollen Gleichberechtigung - und wollen sich schmücken.

Bei vielen indigenen Stämmen Afrikas sind es die Männer, die sich mit diversen Schmuckstücken behängen. Wer hat nicht schon mal von den berühmten Massaais, einer farbenprächtigen Volksgruppe aus Kenia und Tansania, gehört. Sie waren die Vorreiter bei vielen aktuellen Modetrends. Helix Piercings (Piercings der Ohrmuschel) sind keineswegs im 20. Jahrhundert erfunden worden, sondern werden von afrikanischen Stämmen schon seit Jahrtausenden angewendet. Auch ausgeweitete Ohrringe, erst mit einem Stöckchen, danach mit immer größer werdenden Gegenständen, gehören zur Tradition des Massaai Stammes. Dazu Armbänder und Armringe am Oberarm, aber auch breite Bänder an den Fußknöcheln. Bunte Glasperlen in den typischen Farben des Clans (auch eine Art von Siegelring), Muscheln und Samen werden kunstvoll mit geringen Mitteln und so gut wie nicht vorhandenen Werkzeugen auf Leder gestickt und sind der unverzichtbare Schönheitsbeweis der jungen Massaai Krieger.

So auffallend mag es der moderne Mann denn doch noch nicht. Männer bevorzugen typisch männliche Materialien, wie Gold, Silber, Edelstahl, Kautschuk oder Leder. Ein Kettenarmband von Police kommt da genau richtig. Äußerst männlich wirken Lederbänder mit Edelstahl- oder Silberdetails, oder für Minimalisten, eine schlichte Armspange von Bruno Banani. Teilweise Schwärzung von Edelstahl bei einer Armkette von S. Oliver ergibt eine cooles Highlight am Männerarm. Ungewöhnliche Designs setzen sich langsam durch. Schrauben und Muttern auf einem Lederarmband lassen gleich durchblicken, dass es sich beim Träger um einem Heimwerker handeln muss - oder auch nicht. Doch findet sich für solche außergewöhnliche Typen bestimmt schnell eine Dame, die das herausfinden möchte.

Ringe lenken das Auge der Betrachterin auf die Hände seines Trägers. Ein Edelstahlring von Tommy Hilfiger besticht durch seine anthratitfarbene Hämatitauflage. Ein absolut cooler Hingucker. Männerschmuck muss vor allem den Stil eines Mannes unterstreichen. Robust, geradlinig, markant gibt Männerschmuck jedem Outfit eine neue persönliche Note. Auch Ringe im Siegelringstil, auch ohne das Familienwappen, liegen absolut im Trend. 

Männerketten passen ausgezeichnet zum neuen Rockstar Look der kommenden Saison. Eine gewagte Panzerkette von S. Oliver um den Hals dient als Blickfänger für den männlichen, im Fitness Studio gepflegten Brustkorb. Der Abenteurer Typ bevorzugt Leder Halsketten mit kubistischen Anhängern, oft aus Mixmaterialien  von Edelstein und Edelstahl kreiert.

Der Vintage Typ ziert sich mit Naturmaterialien. Eine Kette aus dezenten Holzperlen schenkt dem Träger einen entspannten, kosmopolitischen Look. Der mutige Trendsetter nimmt sich ein Beispiel an den Damen und greift zu knalligen Farben und auffallenden Designs. Bunte Freundschaftsbändchen lockern den Business Anzug auf und geben dem Freizeit Look ein extravagantes Touch. 

Was früher als Tabu galt, hat nun endgültig Einzug in die Männerwelt gehalten. Ein Mann der sich schmückt, verliert nichts von seiner Männlichkeit - im Gegenteil – er fügt damit eine interessante Facette zu seiner Persönlichkeit hinzu.

 

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